Berlin


Nachdem ich jetzt eineinhalb Monate zurück in Berlin und immer noch auf Wohnungssuche bin, werde ich mal, um meinen Blog wieder zu beleben, kurz von meinen Erlebnissen mit Vermietern und Wohnungsverwaltungen berichten.

Hier erstmal die Liste der Unterlagen, die ich auf Vermieterwünsche sammeln musste:

- eigene Schufaauskunft
- Bürgschaftserklärung Eltern
- Schufaauskunft Eltern
- die letzten 3 Gehaltsnachweise der Eltern
- eigener Ausweis
- Ausweis Eltern
- Einkommensssteuererklärung 2006, 2007, 2008
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Anfangs hagelte es nur Absagen. In den letzten Tagen hatte ich dann aber 2 Anrufe von Wohnungsverwaltungen, dass ich vorbeikommen und den Mietvertrag unterschreiben kann. Meine Besichtigungen und Bewerbungen lagen schon 3 bis 4 Wochen zurück und auf Rückfragen, wie hoch denn die Miete nochmal war, wie die Beheizungsart ist und ob es vielleicht einen Grundriss gibt, wird nur verdutzt und unwissend reagiert.

Bei der Franckeschen Grundstücksverwaltung saß ich schon im Büro um den Mietvertrag zu unterschreiben. Ich hätte allerdings unterschreiben müssen, dass ich anerkenne, dass die Wohnungs einzugsfertig ist. Zu dem Zeitpunkt war die Wohnung aber noch ein Saustall und es mussten nochmal Handwerker und Maler rein. Also haben wir uns für die nächste Woche zur Vertragsunterzeichnung verabredet, wenn dann die Wohnung fertig sein sollte. Gerade rufe ich beim Hausmeister an, um nochmal einen Besichtigungstermin auszumachen, worauf er mir verkündet, dass die Wohnung bereits andersweitig vermietet ist. Klasse.

Ist es zu viel verlangt, dass man mal einen Grundriss einer Wohnung bekommt, in der man einige Jahre wohnen will und Unsummen Miete zahlen wird, ganz zu schweigen von einer genauen Information über die Heizart. Und mir zu verschweigen, dass es noch jemand anderen für die Wohnung gibt, ist das letzte. Bei den Geschäftspraktiken bin ich aber letzlich froh, die Wohnung nicht genommen zu haben.

Da ich momentan in meinem Berlin-Friedrichshain-T-Shirt-Shop “natural born friedrichshainer” noch selbst mein bester Kunde bin, hab ich den Shop mal einem kleinen facelift unterzogen. Die Gelegenheit hab ich auch gleich genutzt um mal wieder ein bisschen mit meinem Wacom Grafiktablett zu zeichnen.

facelift für natural-born-friedrichshainer.de

Nachdem ich gestern meinen Toprope-Kletterschein in der Magic-Mountain-Kletterhalle gemacht habe, wurde heute zusammen mit Heider und Grunwald die Besteigung meines ersten “Bergs” in Angriff genommen, und zwar der 17 Meter hohe Wuhletalwächter im Marzahner Oberland. Minusgrade und Schneetreiben zwangen mich jedoch kurz unter dem Gipfel zur Umkehr. Nur Grunwald gelang die ruhmreiche Durchsteigung des Wuhletalwächters.

Ein paar Bilder unserer Kletterei:

Created with Admarket’s flickrSLiDR.

Am Sonntag bin ich mit WG-Hund Bärbel von Grünau nach Schmöckwitz an der Dahme lang spaziert. Ein schöner Spaziergang in herrlicher Umgebung mit einigen spaßigen Badepausen…

IMG_6536_II.jpg


Rechtzeitig zum nahenden Sommer gibt es in meinem Berlin-Friedrichshain-Shirt-Shop “natural born friedrichshainer” ein neues Motiv in vielen bunten Farbvariationen:

Friedrichshain T-Shirt

Eine Wettervorhersage, zu schön um wahr zu sein…

zu schön um wahr zu sein

der passende Terence Hill-Spruch

Wer neben Pasta, Pizza, Burger, Döner auch mal wieder gute alte deutsche Küche genießen will, dem kann ich die Berliner Schankstuben in der Petersburger Straße 95 in Friedrichshain empfehlen. Mit Freunden hab ich dort zu Ostern Bowle, Soljanka, Saure Eier, Brathering mit Bratkartoffeln, Leber mit Rotkohl und Kartoffelbrei sowie Königsberger Klopse verköstigt. Das Essen war sehr gut und jedes Gericht kostete unter 6 Euro.

Berliner Schankstuben
Petersburger Strasse 95
Berlin Friedrichshain

Jetzt wohne ich schon fast ein Jahr in der Müggelstraße und war noch nicht einmal im Krüger schräg gegenüber, der ältesten Kneipe Friedrichshains. Bei der Friedrichshainer Chronik gab es jetzt einen interessanten Artikel zur Geschichte der Kneipe und zur Wirtin Frau Böttcher. Ich denke mein nächstes Bier werde ich dort trinken. Wer mir in dieser alten Berliner Eckkneipe Gesellschaft leisten will, ist gern eingeladen, Prost…

Krüger's

Next Page »