6 Tage im Outback
Dienstag, 06. Januar 2009Von Adelaide mache ich eine 6-Tage-Tour durchs Outback nach Alice Springs.
Unsere Gruppe besteht aus 5 x Hongkong-China, 2 x Slowenien, 2 x Kanada, 2 x Lettland, 2 x Deutschland, 1 x Österreich, 1 x Schweiz, 1 x Belgien, 1 x Italien, 1 x Korea und 1 x Melbourne.
Wir schauen uns Uluru (Ayers Rock), Kata Tjuta (The Olgas), den Kings Canyon und Wilpena Pound in den Flinders Ranges an.
Silvester feiern wir in Coober Pedy, was ein sehr skuriler Ort mitten in der Wüste ist. In und um Coober Pedy wird Opal gesucht und gefördert. Ein Großteil der Bewohner lebt unter der Erde, da es über das ganze Jahr extrem heiß ist. Neue Zimmer werden einfach in den Fels gebombt. Unsere Unterkunft und Silvesterparty sind auch unter der Erde.
In Coober Pedy wurden Filme wie Red Planet, Mad Max II und Pitch Black gedreht und es steht auch noch ein altes Raumschiff, was als Filmkulisse in Pitch Black gedient hat, rum.
Der Höhepunkt der Tour ist für mich die 9km Wanderung um den Uluru, die ich mal losgelöst von der Gruppe mache. Mitten in Australien allein mit diesem imposanten Felsbrocken zu sein ist ein tolles Gefühl.
Sonnenunter- und aufgang am Ayers Rock nutzen wir größtenteils für Spaßfotos und nerven die anderen Besucherhorden.
Zwei Nächte wird gecampt und ich schlafe mit ein paar anderen unter freiem Himmel, was ich ganz schön mutig von uns finde, da wir kurz zuvor einen Skorpion nur 2m entfernt von meinem Schlafsack sehen.
Auf unseren recht langen Busfahrten hören wir natürlich viel Musik und G’day G’day von Slim Dusty ist unser erklärter Kultsong des Trips. Das Lebensgefühl der Australier kommt darin sehr gut zum Ausdruck.
Auch der alte Klassiker Land down under von Men at work wird gespielt und hat ntürlich immer noch Kultstatus hier in Australien.

















