Streifzüge around the world

Archiv für die Kategorie ‘05 Neuseeland’

Karikari Halbinsel

Dienstag, 31. März 2009

Meine letzen Tage in Neuseeland verbringe ich im Northland auf der Karikari Halbinsel. Karikari bietet eine idyllische Landschaft und sehr schöne einsame Strände. Es gibt hier auch eine Kitesurf-Schule und ich beschließe einen 3-Tageskurs zu belegen.

Leider ist an allen 3 Tagen der Wind sehr schwach und nicht ausreichend um wirklich zu kitesurfen. Über das Kite launchen und steuern kommen wir nicht hinaus. Trotzdem macht der Kurs Spaß und Lust es richtig zu erlernen.

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Als Alternativprogramm mach ich Strandspaziergänge, bei denen ich meine ersten Delphine und Pinguine in freier Wildbahn sehe. Die Pinguine lagen leider nur (halb)tot am Strand.

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Außerdem spiele ich mit Steffen, den ich im Hostel kennenlerne, eine Runde Golf, die ich haushoch verliere. Ich finde, dass ich aber die weitaus schönere Technik hab :)

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Das Wetter ist, abgesehen davon dass es zu wenig Wind zum Kitesurfen ist, fantastisch und es gibt jeden Abend hübsche Sonnenuntergänge zu sehen.

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Whangarei

Samstag, 28. März 2009

Nach Whangarei komme ich eigentlich nur um Phil einen Besuch abzustatten. Phil ist der Sohn von Freunden meiner Eltern und wir haben in jungen Jahren schon einige Urlaube zusammen verbracht. Er ist für ein Jahr in Neuseeland und arbeitet in einer Schule in Whangarei.

Da Phil lange arbeitet und noch Rugbytraining hat, verabreden wir uns für den nächsten Tag. Abends laufe ich durch den Ort und lande für ein paar Biere im Brauhaus Frings, wo es Live Musik gibt und offensichtlich von einem deutschen Bier gebraut wird. Ich lerne ein paar sehr nette einheimische Kiwis kennen, die mich noch in ein Pub mitnehmen, wo es an diesem Abend, wie jeden Mittwoch, eine Jam Sesssion gibt. Der Abend ist sehr feuchtfröhlich und ich muss zum Glück nur um die Ecke gehen um meine Unterkunft zu erreichen.

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Am nächsten Tag treffe ich Phil, der mir die Stadt zeigt, mich hinterher mit dem Auto bis Paihia fährt und mich dabei gut mit Geschichten aus seinem Alltag in Whangarei unterhält.

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Eines der Biere vom Vortag muss anscheinend schlecht gewesen sein und ich nutze unseren Stop in Kawakawa um die Hauptattraktion, die Hundertwasser-Toiletten, einzuweihen.

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Auckland

Dienstag, 24. März 2009

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Was soll ich zu Auckland sagen. Eigentlich bin ich hier nur um meine Wäsche zu waschen, angefallene E-Mails zu beantworten, Blogbeiträge zu schreiben und meine letzten Tage in Neuseeland zu planen.

Das ganze nimmt auch ganz schön Zeit in Anspruch und ich mache nur zwei kurze Ausflüge in die City. Wenn ich nicht wüsste, dass ich in Neuseeland bin, würde ich denken, ich bin irgendwo in Asien, da der asiatische Bevölkerungsanteil wirklich beachtlich ist.

Zu erwähnende Ereignisse sind, dass ich mir in einem asiatischen Ramschladen Flip-Flops für umgerechnet 1,60€ kaufe, die einen sehr stabilen Eindruck machen. Seit ich in Neuseeland bin, gucke ich nach neuen einfachen, billigen Flip-Flops und werde erst jetzt fündig. Wird Zeit, dass wieder Luft an meine Füße kommt.

Außerdem esse ich im Hafen die ekligste Pizza meines Lebens.

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Morgen geht es weiter nach Whangarei, Phil besuchen und dann will ich die letzten Tage vielleicht noch etwas Wassersport machen.

Waitomo Caves

Montag, 23. März 2009

Die Waitomo Caves sind riesige Höhlen unterhalb einer idyllyschen Hügellandschaft.

In den Höhlen kann man klettern, sich abseilen, Glowworms angucken, Bootstouren machen oder raften. Alles aber als Guided Tour und ziemlich teuer. Weil Felix und ich kein Bock auf Guided Tour haben und auch nicht so viel Geld ausgeben wollen, machen wir den kostenlosen Waitomo Walkway, der über die Hügellandschaft und auch an ein paar Höhlen vorbeiführt, in die wir auf eigene Faust klettern.

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Nachdem wir in einer Höhle eine Weile rumklettern, hält Felix die Taschenlampe mal an die Decke, wo wir dann diese niedlichen Tierchen entdecken, worauf wir ziemlich angeekelt aus der Höhle flüchten.

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Bewegte Bilder vom Mount Taranaki

Montag, 23. März 2009

Mount Taranaki

Sonntag, 22. März 2009

Der Mt Taranaki ist mit 2.518m Neuseelands zweithöchster Vulkan und mein dritter Vulkan am dritten Tag hintereinander. Der Taranaki hat eine fast perfekte Kegelform und ist weit und breit der einzige Berg.

Ich mache die Besteigung wieder zusammen mit Felix, den ich jetzt auch ein paar Tage in seinem Mietwagen Richtung Auckland begleite. Unser später Aufstieg beginnt 11Uhr bei herrlichstem Wetter. Am Berg hängt aber eine dicke Wolke durch die wir durchmüssen auf dem Weg zum Gipfel.

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Nach den anstrengenden letzten zwei Tagen sind meine Beine beim Aufstieg schon ziemlich schwer.

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Felix ist noch etwas fitter.

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Oben werden wir aber mal wieder mit Schnee, Eis und einer überwältigenden Aussicht auf das umliegende Flachland und das nahe Meer belohnt.

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Beim Abstieg klart es auf und wir haben fast die ganze Zeit herrliche Sicht nach unten.

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Tongariro Crossing & Mount Ngauruhoe

Sonntag, 22. März 2009

Am Tag nach der Besteigung des Mt Ruapehu mache ich Neuseelands beliebteste Tageswanderung, das Tongariro Crossing.

Zusammen mit Hunderten anderen läuft man durch eine herrliche Vulkanlandschaft.

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Höhepunkt der Wanderung ist die Besteigung des 2.291m Mount Ngauruhoe, der dritthöchste Vulkan Neuseelands. Da der Aufstieg extrem steil ist, wird er auch nur von einem Bruchteil der Leute gemacht. Oben gibts mal wieder traumhafte Ausblicke. Der Abstieg geht dann ziemlich fix, weil man mit etwas Geschick auf dem Geröll runterrutschen kann.

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Mount Ruapehu

Sonntag, 22. März 2009

Der Mt Ruapehu im Tongariro Nationalpark ist mit 2.797m Neuseelands höchster Vulkan. Zusammen mit Felix, den ich im Hostel kennenlerne und der auch aus Berlin kommt, nehme ich den Berg in Angriff.

Der Aufstieg ist steil und neblig und da der Weg nicht markiert ist, klettern wir einfach immer geradeaus.

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Auf dem Gipfel herrscht ein ziemlich extremer Wind, der dann aber auch die Wolken vertreibt und uns grandiose Ausblicke beschert.

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Aus dem Krater stinkt es nach Schwefel und es gibt einen herrlich blauen Kratersee.

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Wir steigen noch ein Stück in den Krater, was in einer immer schneller werdenden Rutschpartie endet, aber glimpflich ausgeht. Kurz nachdem wir beschließen den Abstieg zu beginnen, hüllt uns wieder Nebel und eiskalter Wind ein und wir sehen kaum was. Mit etwas Glück und etwas zusätzlicher Kletterei finden wir aber unseren Weg aus dem Krater und runter vom Berg.

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Wellington

Donnerstag, 19. März 2009

Nach einer netten Fährfahrt durch die Cook Strait komme ich auf der Südinsel Nordinsel in Wellington, Neuseelands Hauptstadt, an. Es gibt einen schönen Stadtstrand und man kann gut im Hafen flanieren.

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Hauptattraktion ist Te Papa, ein Riesenmuseum, was hauptsächlich Neuseelands Geschicht zeigt. Der Eintritt ist beachtlicherweise frei.

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Kiwi muß man haben

Dienstag, 17. März 2009

Mein Intercity Bus von Nelson nach Picton fährt vormittags 10:15. Ich stelle mir pünktlich den Wecker, frühstücke, checke 9:25 aus meinem Hostel aus und habe noch reichlich Zeit zur Bushaltestelle zu laufen. Zur Sicherheit frage ich an der Rezeption nochmal nach, wo genau der Bus abfährt. Der Rezeptionist zeigt mir wo ich hin muß und fragt mich dann noch rhetorisch ob ich den Nachmittagsbus nehme. Ich verneine und sage, dass ich den 10:15 Bus nehme und er sagt mir darauf hin, dass der aber abgefahren ist, da es schon 10:25 ist. Ich frag mich immer noch warum meine Handy-Uhr eine Stunde nach ging, da ich mit der Uhr ja immerhin schon 5 Wochen in Neuseeland reise. Jedenfalls ruft der nette Rezeptionist, ohne dass ich ihn darum bitte, bei Intercity an und erklärt mein Missgeschick. Das Büro verständigt den Busfahrer und 2 Minuten später steht der Intercity-Bus vor meinem Hostel und ich springe glücklich und dankbar in den Bus. Für diese verbreitete Hilfsbereitschaft hier muss man Neuseeland einfach lieben.