Streifzüge around the world

Archiv für die Kategorie ‘5.07 Nelson’

Kiwi muß man haben

Dienstag, 17. März 2009

Mein Intercity Bus von Nelson nach Picton fährt vormittags 10:15. Ich stelle mir pünktlich den Wecker, frühstücke, checke 9:25 aus meinem Hostel aus und habe noch reichlich Zeit zur Bushaltestelle zu laufen. Zur Sicherheit frage ich an der Rezeption nochmal nach, wo genau der Bus abfährt. Der Rezeptionist zeigt mir wo ich hin muß und fragt mich dann noch rhetorisch ob ich den Nachmittagsbus nehme. Ich verneine und sage, dass ich den 10:15 Bus nehme und er sagt mir darauf hin, dass der aber abgefahren ist, da es schon 10:25 ist. Ich frag mich immer noch warum meine Handy-Uhr eine Stunde nach ging, da ich mit der Uhr ja immerhin schon 5 Wochen in Neuseeland reise. Jedenfalls ruft der nette Rezeptionist, ohne dass ich ihn darum bitte, bei Intercity an und erklärt mein Missgeschick. Das Büro verständigt den Busfahrer und 2 Minuten später steht der Intercity-Bus vor meinem Hostel und ich springe glücklich und dankbar in den Bus. Für diese verbreitete Hilfsbereitschaft hier muss man Neuseeland einfach lieben.

Tramperlebnisse

Montag, 16. März 2009

Nach meiner Wanderung im Nelson Lakes Nationalpark muss ich von St. Arnaud irgendwie nach Picton kommen und von dort mit der Fähre auf die Nordinsel. Da kein öffentlicher Bus in St. Arnaud verkehrt und auch der Shuttle Service nicht nach Picton fährt, trampe ich mal wieder.

Da vielleicht alle 10 Minuten mal ein Auto durch den Ort kommt, richte ich mich innerlich schon auf eine lange Wanderung Richtung Picton ein. Nachdem ich ein Pie gegessen und ein kühles Bier getrunken habe, wander ich los. Ich bin noch im Ort, da nähert sich das erste Auto von hinten. Ich halte meinen Daumen raus und das Auto stoppt. Der Fahrer ist ziemlich kräftig, trägt ein Rugby Trikot und ist auf dem Weg nach Nelson, wo er am Nachmittag ein Rugby-Match bestreitet, weshalb er auch etwas in Eile ist.

Da mir Nelson gut gefallen hat und von dort auch günstig nach Picton zu kommen ist, entschließe ich kurzerhand einzusteigen und zurück nach Nelson zu mitzufahren.

Mein Fahrer Murray ist 30 Jahre alt und in den Nelson Lakes aufgewachsen. Er ist gerade erst aus den USA heimgekehrt, wo er zuletzt in Chicago Rugby gespielt hat. Jetzt spielt er wieder für seinen Heimatverein, den Nelson Rugby Football Club und fängt gerade ein Marketing-Studium an.

Er hat eine gut gekühlte Kiste Bier auf dem Rücksitz, aus der ich mich auf der Fahrt bedienen darf. In Nelson setzt er mich an einem Hostel nahe des Rugby-Felds ab. Da ich sowieso ein Rugby-Match in Neuseeland sehen wollte, gucke ich mir Murrays Match am Nachmittag an. Nelson gewinnt mit 24-11 und nach dem Spiel trinken wir im Vereinspub noch ein paar Biere auf den Sieg.

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Nelson

Samstag, 14. März 2009

Da für die komplette Südinsel, bis auf Nelson, für ein paar Tage Regen vorher gesagt wird, ist Nelson mein nächstes Ziel.

Nelson, ganz im Norden der Südinsel, ist eine nette kleine Stadt mit herrlichem Strand und warmem, trockenem Klima.

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Auf einem Hügel hinter dem Hostel liegt das geographische Zenrum Neuseelands.

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